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Theoretische Ausbildung

Was erwartet Sie in der theoretischen Ausbildung?

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Der Unterricht an unserer Schule erfolgt auf der Grundlage der Ausbildungsrichtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Lehrplan ordnet den Unterricht nach „Lerneinheiten“. Hierbei handelt es sich um pflegespezifische Themen (z.B. „Bei der Wundbehandlung assistieren“), zu denen die verschiedenen Fachbereiche (z.B. Pflege, Chirurgie oder Pharmakologie) inhaltlich ihre Beiträge leisten. Alle Lerneinheiten werden innerhalb eines zumeist sechswöchigen Unterrichtsblocks abgeschlossen und i.d.R. von einem/r LehrerIn unterrichtet.

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Die insgesamt 110 Lerneinheiten entstammen den Bereichen „Pflegerische Kernaufgaben“, „Ausbildung und Berufssituation von Pflegenden“, „Zielgruppen, Institutionen und Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit“ und „Gesundheits- und Krankenpflege bei bestimmten Patientengruppen“. Die Lerneinheiten weisen ein festes Stundenkontingent auf, wobei die kürzesten Lerneinheiten zwei, die längsten 58 Unterrichtsstunden umfassen.

Die Planung und Durchführung des Unterrichs erfolgt an unserer Schule durch Pflegepädagogen, Berufspädagogen und Lehrer für Pflege und Gesundheit.

Unterrichtszeiten

Der Unterricht beginnt an unserer Schule um 08:00 Uhr und endet um 15:00 Uhr. Nach den ersten 90-minütigen Unterrichtsstunden erfolgt jeweils eine Pause von ca. 15 Minuten. Nach der dritten Doppelstunde ist eine Mittagspause von 30 Minuten vorgesehen.

In fünf modern ausgestatteten Klassenräumen und zusätzlichen Gruppenarbeitsräumen wird der Unterricht gestaltet. Die notwendigen Medien zur kreativen Unterrichtsgestaltung, aber auch für Power Point-Vorträge sind vorhanden.

Darüber hinaus nutzen wir den Bereich des EDV-gestützten Lernens über die Online-Plattform Moodle.

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Das persönliche Wissen und die Fähigkeiten überprüfen.

Der Lernzuwachs unserer SchülerInnen wird regelmäßig im Rahmen schriftlicher und mündlicher Prüfungen evaluiert. Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung sind - ohne Berücksichtigung der Abschlussprüfungen - vier mündliche und zwölf schriftliche Leistungskontrollen in der theoretischen Ausbildung vorgesehen.

Lernberatung und Förderangebote.

Nach Abschluss der jeweiligen Prüfungen erhalten unsere SchülerInnen - neben der Notenmitteilung - eine detaillierte Rückmeldung hinsichtlich der erbrachten Prüfungsleistung. Unter Umständen kann dies auch mit einer individuellen Lernberatung verbunden sein. Hierauf aufbauend werden bedürftigen SchülerInnenn individuelle Fördergebote unterbreitet, um so bestehende Lerndefizite zu minimieren.


Zeit für Wiederholung.

Über die individuelle Förderung hinaus bieten wir unseren SchülerInnenn jedoch auch Wiederholungsstunden an, die im Klassenverband durchgeführt werden. Hintergrund für die Bereitstellung derartiger Förderangebote ist unsere Überzeugung, dass ein gelungener Unterricht sich nicht im „Input“ erschöpfen darf, sondern Vertiefung, Zeit und Wiederholung benötigt.

Praktische Ausbildung

Ihre praktische Ausbildung erfolgt zum überwiegenden Teil in dem Krankenhaus, welches mit Ihnen den Ausbildungsvertrag geschlossen hat.

Da die uns angschlossenen Krankenhäuser jedoch nicht über alle Fachabteilungen bzw. Bereiche verfügen (z.B. häusliche Krankenpflege, Psychiatrie, Geriatrie und Pädiatrie), wird ein Teil Ihrer praktischen Ausbildung bei einigen unserer Kooperationspartner, die diese Bereiche anbieten können, stattfinden. Bei der Planung dieser sogen. "Außeneinsätze", sind wir selbstverständlich bemüht, Ihnen wohnortnahe Kooperationspartner zuzuweisen.
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Die Planung Ihrer praktischen Ausbildung obliegt der Gesundheits- und Krankenpflegeschule.

Ihre Einsätze auf den Stationen bzw. Bereichen erstrecken sich zumeist über einen Zeitraum von vier bis zwölf Wochen.
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Während der praktischen Ausbildungsphasen ist von den Auszubildenden ein "Ausbildungsportfolio" zu führen. Der sogen. "Fachpraktische Unterricht (FPU)" findet im Anschluss an die Theorieblöcke in den jeweiligen Ausbildungsbetrieben statt. Der FPU soll dazu dienen, das in der Theorie erlernte Wissen in einen realitätsnahen Bezug zu setzen.

Abschlussprüfungen

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Den Abschluss der Ausbildung stellt die staatliche Abschlussprüfung (Staatsexamen) dar. Der erfolgreiche Abschluss dieser Prüfung berechtigt Sie zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte/r Gesundheits- und KrankenpflegerIn“.

Die durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung geregelte Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungsteil.

Die schriftliche Prüfung:

Die schriftliche Prüfung besteht aus drei Klausuren, die im Verlauf von drei aufeinanderfolgenden Tagen zu absolvieren sind.

Die praktische Prüfung:

Die praktische Prüfung vollzieht sich auf der Abteilung oder der Station Ihres Krankenhauses. Hierbei gilt es, eine geplante Pflege an einer kleineren Patientengruppe (i.d.R. zwei bis drei Patienten) durchzuführen. Die Prüfung erstreckt sich über zwei Tage. Der erste Tag ist der Erstellung einer Pflegeplanung, der zweite Tag der Durchführung der geplanten Pflege vorbehalten.

Die mündliche Prüfung:

Die mündliche Prüfung erfolgt anhand einer umfangreichen Fallbeschreibung, die unsere Prüflinge zur Bearbeitung vorgelegt bekommen. Aus den Arbeitsergebnissen der Prüflinge können dann Rückschlüsse auf die vorhandene Analyse-, Strukturierungs- und Begründungsfähigkeit und auf das bestehende Fachwissen gezogen werden.

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Das neue Pflegeberufegesetz

Ab dem 01. Januar 2020 werden die bisher im Altenpflegegesetz und im Krankenpflegegesetz getrennt geregelten Pflegeausbildungen in einem neuen Pflegeberufegesetz zusammengeführt.

Berufliche Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann.

Alle Auszubildenden erhalten zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung, in der sie einen Vertiefungsbereich in der praktischen Ausbildung wählen.
Auszubildende, die im dritten Ausbildungsjahr die generalistische Ausbildung fortsetzen, erwerben den Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“.

Unsere Schule wird die generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft durchführen.

Duales Studium

showimgStudium "Therapie- und Pflegewissenschaften (B.Sc.)" an der Zentralen Gesundheits- und Krankenpflegeschule.

Unsere Krankenpflegeschule bietet Ihnen die Möglichkeit, bereits während der Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in ein pflegewissenschaftliches Studium zu beginnen. Das Ziel dieses Angebots besteht darin, die dreijährige Ausbildungszeit bereits als Studienzeit zu nutzen. Bei dem Angebot handelt es sich um einen achtsemestrigen, in Studienmodule eingeteilten Studiengang. Die Kombination Ausbildung / Studium erfolgt in Kooperation mit der Hamburger-Fern-Hochschule. Das Studium beginnt „ausbildungsbegleitend“ und setzt sich nach Ausbildungsabschluss „berufsbegleitend“ fort.

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Art des Studiums

Ausgelegt ist das Studium als Fernstudium, basierend auf Studienbriefen, E-Learning und regelmäßigen Präsenzveranstaltungen, die für die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Recklinghausen in Essen stattfinden.

Abschluss

Der Abschluss des Studiums lautet „Therapie- und Pflegewissenschaften (Bachelor of Science) mit der Fachrichtung Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege“.

Ein Bachelor-Abschluss ist Voraussetzung für ein Master-Studium. Master-Studiengänge werden an vielen Hochschulen angeboten. Sie entscheiden, welche inhaltliche Ausrichtung Ihr Masterstudium haben soll. Die Aufnahmekriterien regelt die jeweilige Hochschule, die das Master-Studium anbietet.

Zugangsvorausetzungen

Als Zugangsvoraussetzung gelten i.d.R. die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. (Studieren ohne Abitur/Fachabitur:)
Vorausgesetzt werden weiterhin ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Bereitschaft zum selbstgesteuerten Lernen.

Berufliche Perspektiven

Der Studiengang ergänzt die in der Ausbildung erworbenen Fähigkeiten und qualifiziert für die Übernahme weiterführender, pflegerisch verantwortlicher Tätigkeiten, wie Fallmanagement in der Pflege, beratende Tätigkeit an wichtigen Schnitt- und Schaltstellen des Gesundheitssystems, Initiierung und Leitung von Qualitätszirkeln usw.

Therapie- und Pflegewissenschaften - Vorteile auf einen Blick:

  •     Doppelter Abschluss (Berufszulassung und Bachelor-Abschluss) in kurzer Zeit
  •     EU-weite Anerkennung
  •     Beruflicher Werdegang auf akademischem Niveau
  •     Höhere Arbeitsplatzsicherheit
  •     Bessere Karriereaussichten
  •     Fachübergreifende Kompetenzerweiterung
  •     Zusammenführung von Theorie und Praxis

 Das Konzept "duales Studium Health Care Studies" weist folgende wichtige Merkmale auf:

  • Dualität der Lernorte: Hochschule und Schule bilden zwei Stätten des Lernens und der Wissensvermittlung.
  • Dualität der Abschlüsse: Neben dem Berufsabschluss wird der erste akademische Grad in Form des  Bachelor-Abschlusses erlangt - beides mit staatlicher Anerkennung.
  • Dualität der Abstimmung: Sowohl organisatorisch als auch inhaltlich ist das Studium (Hochschule) abgestimmt auf die schulische Ausbildung (kooperierende Fachschule).

 

Zusammengefasst: Das Lernen findet an zwei Orten statt, zwei Partner wirken zusammen, und das Resultat sind zwei staatlich anerkannte Abschlüsse.

Übersicht Studiengang

Abschluss:
Bachelor of Science (B.Sc.)

Studiendauer:
8 Semester

Studienbeginn:
1. Januar und 1. Juli

Studiengebühr:

130 Euro pro Monat (1.-4. Semester / während der Ausbildung)
280 Euro pro Monat (5.-8. Semester / im Anschluß der Ausbildung)

9.840 Euro gesamt
zzgl. Bachelor-Prüfungsgebühr: 490 Euro

Credit Points
180 ECTS-Punkte

Weitere Informationen

Erasmus plus

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Die Krankenpflegeschule am Klinikum-Vest kooperiert mit der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung und nimmt an dem EU-Programm Erasmus+ teil.

Erasmus+ ist das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Im Zentrum von Erasmus+ steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Das Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung voranbringen.
Auslandsaufenthalte in der beruflichen Ausbildung stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale Berufskompetenzen zu erwerben. Mobilitätsprojekte sind organisierte Lernaufenthalte im europäischen Ausland.
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Wie können Schüler unsere Schule an dem Erasmus+ Programm teilnehmen?
Erste Ansprechpartner sind das jeweilige Ausbildungskrankenhaus und die Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Klinikum-Vest.

Welche Voraussetzungen müssen Azubis mitbringen?
Die Teilnahme an einem Auslandspraktikum hängt nicht unbedingt von den Sprachkenntnissen ab. Man sollte sich aber in der Sprache des Landes oder in einer Brückensprache - zum Beispiel Englisch - verständigen können. Genaue Auskunft geben die Gesundheits- und Krankenpflegeschule und das jeweilige ausbildende Krankenhaus.
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Ein Auslandspraktikum mit Erasmus+ wird vier Wochen dauern.

Ausbildungsvergütung

Ausbildungsvergütung
1. Ausbildungsjahr
   1.090,69€
   mtl. brutto
2. Ausbildungsjahr
   1.152,07€
   mtl. brutto
3. Ausbildungsjahr
   1.253,38€
   mtl. brutto
Urlaubsanspruch: 30 Tage pro Jahr.
Vermögenswirksame Leistungen auf Antrag.

Berufliche Perspektiven

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Wo will ich arbeiten?

Sie entscheiden sich, als examinierte Pflegekraft in einer Pflegeeinrichtung zu arbeiten. Wenn dies der Fall ist, können Sie sich sowohl für die Pflege in einem somatisch orientierten oder psychiatrischen Krankenhaus, aber auch für eine Tätigkeit außerhalb des Krankenhauses, wie z.B. in der ambulanten Pflege, in Rehabilitationseinrichtungen oder einem Hospiz, entscheiden.

Ich will mehr... Weiterbildung, Fortbildung

Wenn es Ihr Wunsch ist, nach Ihrer Ausbildung eine Zusatzausbildung mit der Dauer von ca. 2 Jahren zu absolvieren, so stehen Ihnen hierfür verschiedene Möglichkeiten offen. Zu nennen wären hier z.B. die Intensiv- und Anästhesiefachweiterbildung, die OP-Fachweiterbildung, die Weiterbildung zur Fachpflegekraft für den Bereich Psychiatrie oder die Weiterbildung zur Hygienefachkraft.
Des Weiteren gibt es Fortbildungen über einen Zeitraum von einem halben bis zu einem Jahr in den Bereichen Wundmanagement, Schmerzbehandlung (Pain Nurse), Pflegeberatung, Praxisanleiter, etc.

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Ich will Chefin sein ...

Sollten Sie sich einige Zeit nach Ihrer Ausbildung für eine leitende Tätigkeit im mittleren Managementbereich (z.B. Stations- oder Bereichsleitung) interessieren, so können Sie die hierfür notwendige Qualifikation in Weiterbildungen, aber auch in speziellen Bachelor-/Masterstudiengängen erwerben.

Ab ins Studium...

Neben dem bereits erwähnten dualen Studiengang "Therapie- und Pflegewissenschaft"  können Sie sich nach Ihrer Ausbildung beispielsweise für das Studium zur/m PflegepädagogIn/LehrerIn für Pflegeberufe, zur/m PflegemanagerIn (welches zur Pflegedienstleitung qualifiziert) oder für den Bereich Pflegewissenschaft entscheiden. www.Pflegestudium.de
Auch für zahlreiche andere Studiengänge im Sozial- und Gesundheitswesen bietet die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege eine gute Basis.